Hilfe, mein Hund hat schuppiges Fell

 

Gesunde Hunde sollten ein glänzendes Fell und eine geschmeidige Haut haben. Das Fell ist das größte Organ des Hundes – meist können erste gesundheitliche Probleme an stumpfem Fell, schuppiger Haut oder übermäßigem Haarausfall erkannt werden. Ein paar Schuppen im Fell des Hundes sind ganz normal und können vor allem auch in der Fellwechselzeit auftauchen. Wenn die Schuppen allerdings vermehrt auftreten, der Hund sich ständig kratzt und sogar kahle Stellen und Entzündungen der Haut entstehen, muss gehandelt werden.

Warum hat mein Hund schuppiges Fell?

Weiße Schuppen entstehen meist durch zu trockene Haut. Bei gelben Schuppen ist die Talgproduktion zu hoch – meist ist das Fell dann zusätzlich fettig.Schuppen können durch Wetterumschwung, Zellerneuerung oder Fellwechsel ausgelöst werden. Zu trockene Heizungsluft oder zu häufiges Baden kann die Haut austrocknen. Auch falsches und nicht artgerechtes Hundefutter kann zu Mangelerscheinungen führen, die sich in schuppigem Fell und Hauptproblemen äußern können. Insbesondere Lockstoffe, Aromen oder Zusatzstoffe können zu Allergien führen, die Juckreiz und Fellproblemen verursachen können. Da Hunde auch über das Fell entgiften können sich Magen-Darm-Probleme (pathogene Keime, Bakterien, Pilze im Darm) hier bemerkbar machen. Oft kann auch Angst oder Stress zu Hautproblemen führen. Der Hund versucht den Stress mit übermäßigem Lecken und Beißen des Fells zu kompensieren. Auch Langeweile und zu wenig Bewegung kann diese Wirkung haben. Mögliche Ursache der Schuppen können auch Parasiten wie z.b. Milben oder Flöhe sein.

Was tun, wenn mein Hund schuppiges und stumpfes Fell hat?

1. Artgerechte und gesunde Hunde-Ernährung

Das Hundefutter sollte möglichst natürlich und ohne Lockstoffe, Konservierungsmittel oder Aromen sein. Auch auf glutenhaltiges Getreide sollte möglichst verzichtet werden. Barfer sollten darauf achten, sich gut beraten zu lassen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Vitamine, essentielle Fettsäuren und Mineralstoffe, insbesondere Zink und Biotin, sind für ein gesundes und glänzendes Fell wichtig. Zink und Biotin sind z.B. in Eiern oder Leiky Naturkostbrei enthalten.

2. Apfelessig

Ist das Fell stumpf und spröde kann Apfelessig helfen. Er wirkt zudem desinfizierend und kann daher Pilze, Bakterien oder auch Milben und Flöhe vermindern. 1 Teil Essig und 3 Teile Wasser mischen und den Hund damit einreiben oder einsprühen.

3. Hanföl

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Hanföl enthält über 80% ungesättigte Fettsäuren. Die lebensnotwendigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren haben das optimale Verhältnis von 2:3. Ein gutes Gleichgewicht dieser Fette ist elementar, da sie sich im Körper ergänzen. Hanföl enthält zudem Vitamin A und E, die als Antioxidantien freie Radikale bekämpfen können. Durch die wertvollen Inhaltsstoffe kann Hanföl für Hunde und Katzen  für glänzendes Fell und gesunde Haut sorgen und zudem Entzündungen hemmen, das Immunsystem stärken, die Leber unterstützen und beruhigend wirken. Besonders bewährt hat sich Hanföl bei allergischen Reaktionen wie Juckreiz oder entzündete Haustellen bei Hunden und Katzen. Hier kann das Öl von innen und aussen angewendet Linderung bringen.

4. Lachsöl

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Lachsöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die den natürlichen Stoffwechsel des Hundes unterstützen und gesundes und glänzendes Fell fördern.

5. Leinkuchen

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Leinkuchen enthält einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3), essentielle Aminosäuren und natürliches Vitamin E. Diese Inhaltsstoffe können zu glänzendem Fell und gesunder Haut verhelfen. So ist Leinkuchen für Hunde und Katzen auch besonders im Fellwechsel empfehlenswert. Leinkuchen stärkt zudem das Immunsystem. Die vielen natürlich enthaltenen Schleim-und Quellstoffe haben eine regulierende Wirkung auf die Verdauung. 

6. Blütenpollen

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Superfood von Bienen verpackt! Blütenpollen bestehen aus mehr als 100 verschiedenen wertvollen Substanzen. Neben der Stärkung des Immunsystems und der Leistungskraft, können Blütenpollen eine fördernde Wirkung gegenüber Magen-Darm Problemen haben ( z.B. bei Verstopfungen, Blähungen) oder generell einer geschädigten Darmflora entgegenwirken. Der hohe Kalzium- und Magnesiumgehalt der Pollen wirkt sich positiv auf Fell und Knochen aus. Die hohe Vielfalt an Enzymen kann die Nährstoffaufnahme verbessern. 

7. Fellpflege

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Regelmäßige Fellpflege fördert die Durchblutung der Haut und entfernt überschüssige Schmutzpartikel und abgestorbene Hautzellen. Bei Kurzhaarhunden geht das besonders gut mit Zooro, dem handgemachten robusten Hundekamm aus Holz. Er entfernt effektiv Unterwolle und lose Haare ohne die Haut des Tieres zu verletzen, zu reizen oder sein Fell zu beschädigen. Die Menge der ausgefallenen Haare im Haus wird so deutlich reduziert. Fördert bei regelmäßiger Anwendung ein glänzendes und gesundes Fell. 

8. Nicht zu oft baden

Zu häufiges Baden kann die Haut austrocknen und den pH-Wert und die natürliche Fettschicht der Haut schädigen. Achten Sie auch auf ein mildes und schonendes Hundeshampoo.

 

Martina Götz & Michaela Adler
Leiky

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